Aktionen draußen: Marketing vor der Apotheke (2)

Apothekenkunden schwirren um die Außenaktion
Das Ziel: Kunden umschwirren die Apotheke – wie Falter die Blumen.

Je besser eine Aktion vorbereitet ist, umso stressloser und erfolgreicher wird sie verlaufen. Zur groben Planung: Etwa sechs Wochen Vorlauf sind erfahrungsgemäß nötig. Worauf es sonst noch ankommt: Wir fassen die wichtigsten Punkte für die Vorbereitung der Aktion zusammen.

Planung

Wer mit einer Aktion (auch) nach draußen gehen will, sollte diesen Entschluss frühzeitig in die Planung miteinbeziehen – auch um rechtzeitig den richtigen Aktionszeitpunkt zu fixieren. Günstig ist es, eine Aktion über mindestens eine Woche laufen zu lassen; denn falls das Wetter nicht mitspielen sollte, stehen zumindest zwei potenzielle Termine (zu Beginn und am Ende) für einen Außenstand zur Auswahl.

Serie Außenaktionen: In vier Folgen erfahren Sie, worauf es ankommt bei Planung und Durchführung.

Aufgaben verteilen

Auch bei Aktionen, die den Außenbereich mit einbeziehen, gilt: Sie gelingen nur, wenn das Team gemeinsam anpackt. Wenn sich alle an der Vorbereitung beteiligen, bleiben die einzelnen Arbeiten überschaubar, keiner wird überlastet und der Aktionstermin gerät nicht in Gefahr.

Darüber hinaus gilt es, eine Reihe zahlreicher weiterer Faktoren in der Planung zu berücksichtigen, wir haben sie im Folgenden kurz zusammengefasst.

Platzverhältnisse checken

Vor der Entscheidung zur Außenaktion stellt sich zunächst die Frage, ob überhaupt genügend Platz dafür vor der Apotheke vorhanden ist. Außerdem gilt es folgende Punkte zu klären:

  • Wäre der Vorplatz ggf. überdacht, wind- bzw. regengeschützt?
  • Ist eine Genehmigung für die Außenaktion nötig (bei Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung anfragen)?
  • Sind die (Geschäfts-)Nachbarn einverstanden?
  • Besteht die Chance zur Kooperation (etwa im Hinblick auf das Thema Diät/Abnehmen eine Kooperation mit dem benachbarten Obstladen oder dem Sportgeschäft)?

Personal planen

An den Tagen des Außenevents müssen genügend Mitarbeiterinnen greifbar sein – und auch die richtigen. Nicht jedem ist es gegeben, außerhalb der geschützten Offizin zwanglos mit Kunden zu plaudern, dabei nicht nervös zu werden und immer freundlich zu bleiben. Mehr Spaß macht es natürlich zu zweit – vorausgesetzt die Personalplanung erlaubt dies – und mehr Wirkung hat es auch.

Überdies sollte natürlich in jedem Fall die Beratungskompetenz gesichert sein. Deshalb empfiehlt es sich vor der Aktion zu allen präsentierten Produkten eine Nutzenargumentation zu erarbeiten.

Möglichst frühzeitig sollte über die Kleidung entschieden werden, die die Mitarbeiter zur Aktion tragen. Abhängig vom Thema, bietet sich durchaus der weiße Kittel an – etwa dann, wenn zum Tag der Apotheke über „Magen-Darm-Beschwerden“ im allgemeinen informiert wird. Bei anderen Themen sind einheitlich bunte T-Shirts womöglich besser. Namensschilder, die ans Revers geheftet werden, stärken den persönlichen Bezug zwischen Mitarbeiter und Kunden.

Foto: @kangi