Ruhe finden in unruhigen Zeiten

Eine neue Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa nahm man bei Dr. Willmar Schwabe zum Anlass, einen Blick auf die psychische Verfassung der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie zu werfen.

Foto: © Dr. Willmar Schwabe

Die aktuelle Studie hat u. a. gezeigt, dass sich derzeit sehr viel mehr Menschen als vor Corona gestresst fühlen oder mit Ängsten herumplagen. So fühlte sich Anfang 2020 rund jeder Fünfte in hohem Maße gestresst, gegen Jahresende war dies jeder Dritte, so Corina Frahn, Projektleiterin im Bereich Marktforschung bei Forsa. Überdies hätte die Pandemie den Umfrageergebnissen zufolge in hohem Maße auch die Lebensfreude der Menschen gedämpft.

Jeder auf seine Weise …

Katharina Schüller, Psychologin und Statistikerin, Geschäftsführerin und Gründerin von STAT-UP Statistical Consulting & Data Science wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder Mensch die psychischen Folgen der Corona-Pandemie anders wahrnehme. „Mit ihnen umgehen müssen jedoch alle.“

Ängste, Depressionen, schlechter Schlaf

Prof. Dr. Tillmann Krüger, Medizinische Hochschule Hannover (MHH) verwies überdies auf eine von der MHH initiierten Umfrage im April 2020. Sie habe gezeigt, dass nicht nur die Ängste innerhalb der Bevölkerung zugenommen hätten sondern auch die depressiven Symptome, überdies würde fast die Hälfte der Befragten über schlechteren Schlaf als vor der Pandemie klagen. In diesem Zusammenhang verwiesen Krüger und Schüller auch auf die Bedeutung von Lavendel-Präparaten, um innere Ruhe zu finden – „gerade in äußerlich so unruhigen Zeiten wie diesen“, wie Katharina Schüller betonte.

Quelle: Online-Pressekonferenz Lasea® „Deutschland 2021: Wege aus der Angst in unruhigen Zeiten“, Dr. Willmar Schwabe, 2. Februar 2021